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Losnr. 23 BEFREIUNGSKRIEGE. FELDZUG 1815 - MAXIMILIAN I. JOSEPH von BAYERN

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BEFREIUNGSKRIEGE. FELDZUG 1815 - MAXIMILIAN I. JOSEPH von BAYERN (1756-1825), "König Max", 1806-25 der erste König von Bayern, dem er 1808 eine Verfassung gewährte, die 1818 überarbeitet, mit einigen Ergänzungen und Verbesserungen praktisch bis zum Ende der Monarchie 1918 Bestand hatte, eigh. Brief in Französisch (1 S. in 8, Briefdoppelbogen) mit U. "Max-Joseph", Ort u. Dat., "Nymph(enburg) le 21 juin 1815 à 6 h du soir (= 21.6.1815, 6 Uhr abends), an den Oberbefehlshaber des bayerischen Kontingents Feldmarschall Wrede (= Carl Philipp Fürst von Wrede, 1767-1838, bayerischer Feldmarschall u. Diplomat), hat seinen Brief vor dem Essen ("diné" sic!) erhalten, dankt ihm, besonders für die Sicherheit, reist im Juli nach Baden, wird dort am 3. oder 4. sein, wird dort allein mit Kesling sein (= Carl Ludwig Freiherr von Kesling, 1763-1843, bayerischer Oberststallmeiser, Kämmerer u. Reichsrat), um die Ausgaben zu senken, äußert im Nachsatz, daß er sicher sei, ihn wieder zu sehen, das hindere ihn aber nicht, daß "Mad(ame) Sophie (= Sophie Aloysia Agathe Gräfin von Wiser-Siegelsbach, 1771-1837, Wredes Gattin ab 1795) und seine Kinder auf ihn bei jeder Gelegenheit zählen könnten". - Brief unmittelbar nach der Schlacht bei Waterloo und einen Tag vor Napoleons endgültiger Abdankung. Wrede hatte allerdings mit der bayerischen Armee am Rhein zunächst noch auf Verstärkung durch ein russisches Armeekorps gewartet und rückte erst am 23. Juni vor, als die Entscheidung bei Waterloo bereits gefallen war; sehr selten. - Siehe Abb. u. auch die Lose 32 ff.